Das Tandem-IVF-Programm ermöglicht Frauen neben der Verwendung von für eine Schwangerschaft gespendeten gesundeten Eizellen auch die Verwendung eigener Eizellen. Diese Technik ist von enormer Bedeutung und wird insbesondere für Frauen mit reduzierter Eizellenzahl und Eizellenqualität empfohlen. Der Tandemzyklus kann auch als Plan B definiert werden, für den Fall, dass natürliche Eizellen nicht effektiv genug sind. Diese Behandlungsmethode, deren Zweck nicht das Erreichen vieler Eizellen ist, sorgt dafür, dass keine hochdosierten Medikamente erforderlich sind.

Viele Frauen sind bei der Zustimmung zu diesem Verfahren sehr sensibel und unentschlossen. Jedoch stellt diese Methode das Erreichen gesunder Embryonen sicher und wird als effektive Methode empfohlen, die bei einem fortgeschrittenen Tandem-IVF-Zyklus eine Verwendung von Spendereizellen ermöglicht, auch wenn die Eizellen der Patientin versagen. Der weltweit in nur sehr wenigen Kliniken angewandte Tandem-IVF-Zyklus garantiert eine hohe Erfolgsquote dank der Möglichkeit der Embryonenauswahl mit unserem Fachpersonal und unserer Einrichtung in unserer Klinik.

Die besten Kandidatinnen für einen Tandem-IVF-Zyklus

Der Tandem-IVF-Zyklus empfiehlt sich insbesondere für Frauen ab 38 Jahren und Frauen mit hohen FSH (follikelstimulierendes Hormon) –Werten. Darüber hinaus handelt es sich hierbei auch für Frauen mit schlechter Eizellenqualität oder geringer Eizellreserve um eine geeignete Option.

Tandem-IVF-Zyklus-Prozedur

Die Eizellen der Frau und die Eizellen der Spenderin werden am selben Tag einer Mikroinjektion mit dem Sperma des Mannes unterzogen. Anschließend wird die Entwicklung gesondert verfolgt. Nach einer 5-tägigen Beobachtung werden beide Gruppen an Embryonen (Embryonen aus Eizellen des Paares und Embryonen aus Spendereizellen) ausgewertet. Nachdem selbstverständlich eine Zustimmung des Paares eingeholt wurde, werden die höchstwertigen Embryonen eingebracht. Es wird empfohlen, die restlichen Embryonen einzufrieren und aufzubewahren.
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