Für welche Frauen ist das Eizellspendeprogramm empfehlenswert?

  • Vorzeitige Menopause (frühzeitige Menopause),
  • Chirurgische Menopause (chirurgische Entfernung der Eierstöcke)
  • Beschädigung der Eierstöcke nach Operation oder Strahlentherapie oder Chemotherapie
  • Genetische Störungen
  • Fortgeschrittenes Mutteralter (insbesondere 45 Jahre und höher)
  • Fehlende Funktionstüchtigkeit der Ovarien

Auswahl des best geeigneten Eizellenspenders

Die in Fertilitätszentren am meist nachgefragte Technik ist die Eizellspende, was als zunehmendes Alter der Mutter definiert werden kann. Die sorgfältige Beurteilung der Eizellspenderinnen ist für ein erfolgreiches Ergebnis entscheidend. Nach strenger Durchführung einer Reihe von Tests an der Spenderin durch unser multidisziplinäres Fachpersonal wird die Spenderin für das Empfängerpaar bestimmt.

Zu den Tests gehören folgende Schritte:

  • Medizinische, psychologische und gynäkologische Untersuchungen
  • Bluttests und serologische Tests gegen Infektionskrankheiten
  • Untersuchung der genetischen Vorgeschichte zum Ausschluss häufig vorkommender Erbkrankheiten

Der Prozess der ovariellen Stimulation wird durchgeführt, damit die Spenderin eine ausreichende Anzahl an Eizellen erhält. Die erhaltenen Eizellen werden mit der Spermaprobe des männlichen Partners des Paares befruchtet und die gebildeten Embryonen werden in die Gebärmutter der Frau eingelegt, sobald sie das gewünschte Niveau erreicht haben.

Die wichtigsten Punkte, die in unserer Klinik eine eingehende Untersuchung der Spenderkandidaten erfordern, sind psychologische, klinische und genetische Untersuchungen. Um ein Höchstmaß an Eignung und Sicherheit zu gewährleisten, müssen diese Analysen prozedural durchgeführt werden.

  1. Psychologische Begutachtung durch einen Psychologen. Um die Persönlichkeit der Spenderkandidatin zu bewerten, muss während des Vorstellungsgesprächs zusätzlich ein Fragebogen ausgefüllt werden.
  2. Gynäkologische Untersuchung der Kandidatin. Durch einen auf dem Gebiet der Fertilität spezialisierten Gynäkologen wird das Bewertungsverfahren durchgeführt, um sowohl die persönliche als auch die genetische Vorgeschichte der Spenderin aufzuzeigen und eventuelle Pathologien auszuschließen.
  3. Blutbild, Leberfunktionstests, Schilddrüsentests, Prolaktin, sonstige Hormontests und Gerinnungstests
  4. Blutgruppe und Rh-Faktor
  5. Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten und Gelbsucht: Syphilis-Serologie, Hepatitis-B und Hepatitis –C Serologie, HIV Serologie, Zytomegalievirus-Tests (CMV), Röteln-, Toxoplasma-, Herpesvirus-I und Herpesvirus -II Screening
  6. Chromosomale und genetische Bewertung zum Ausschluss genetischer Erkrankungen.
Kontaktieren Sie uns