Für wen findet der Transfer eingefrorener Embryos Anwendung?

  • Patientinnen, die gefrorene Embryonen aus vorigen Studien verwenden möchten (die vorige Behandlung kann positiv oder negativ ausgegangen sein),
  • Patientinnen, bei denen aufgrund des Risikos einer Überstimulation oder aufgrund einer für den Transfer nicht geeigneten Gebärmutter alle Embryonen eingefroren wurden und ein frischer Transfer nicht erfolgt,
  • Klinische Entscheidung,
  • Patientinnen, für die nach genetischen Tests an Embryonen wegen verminderter ovarieller Reserve usw. Embryonen angesammelt (Embryopool) werden.

Vorbereitung der Gebärmutter für den Transfer des gefrorenen Embryos

Die während des frischen Embryotransfers wachsenden Eizellen und anschließend die Hormone, die während der Eizellentnahme und der folgenden Zeit aus den Ovarien ausgeschieden werden, bereiten die Gebärmutter auf einen Embryotransfer vor. Jedoch kann die Patientin, wenn auch nicht gerade sehr praktisch, auch während des Transfers des gefrorenen Embryos durch die Ovulationsbehandlung vorbereitet werden. Praktischer ist es jedoch, den Eisprung auf unterschiedliche Weise zu unterdrücken, die Gebärmutter mit östrogen- und progesteronhaltigen Arzneimitteln vorzubereiten und das Alter der Gebärmutter und der Embryonen aufeinander abzustimmen. In die auf diese Weise vorbereitete Gebärmutter werden am selben Tag aufgetaute Embryonen eingebracht.

Wie wird der Transfer eingefrorener Embryos durchgeführt?

Die Behandlung der künstlichen Befruchtung kann sowohl mit einem frischen als auch mit einem Transfer eines gefrorenen und aufgetauten Embryos erfolgen. Heutzutage führen einige Kliniken keinen Transfer frischer Embryos durch, sondern wenden nur den Transfer eingefrorener Embryos an. Je nach Zustand der Patientin werden in unserer Klinik der Transfer sowohl frischer als auch eingefrorener Embryos erfolgreich durchgeführt. Der Zweck bei einem Transfer eingefrorener Embryos besteht darin, die Gebärmutter auf die Annahme einer Schwangerschaft vorzubereiten und die aufgetauten und transferbereiten Embryonen mit dem Alter der Gebärmutter abzustimmen.

Denn theoretisch wird ein eingefrorenes Embryo am 5. Tag nur von einer Gebärmutter aufgenommen, die einer Menge an Progesteron für die gleiche Anzahl an Tagen ausgesetzt war und nur unter diesen Bedingungen eine Schwangerschaft zulassen. Embryonen werden im Rahmen der Vitrifikation mit sehr hohen Gesundheitswerten eingefroren, anschließend in durchnummerierten Abteilen in Stickstofftanks bei -196 Grad aufbewahrt. Genannt werden diese Nummern Embryoadresse und die Adresse eines jeden Embryos wird in den Aufzeichnungen gespeichert. Theoretisch bestehtfür die Speicherdauer keine Obergrenze. Wir haben aus Embryonen, die wir bereits vor 11 Jahren eingefroren hatten, eine Schwangerschaft erzielt und eine gesunde Geburt verwirklicht.

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